Batterie

Die Kapazität und damit die Leistungsfähigkeit der Autobatterie sinkt bei niedrigen Temperaturen sinkt: Je tiefer der Energiespeicher abgekühlt ist, desto höher ist sein Innenwiderstand. Durch den erhöhten Widerstand nimmt der Spannungsabfall unter Last zu - eine geringere nutzbare Kapazität ist die Folge.

Ist die Kapazität der Batterie zu gering, reicht die Energie nicht, den Motor zu starten. Genau deshalb streiken nach den ersten richtig kalten Nächten besonders viele Batterien – oder anders ausgedrückt: Schafft Ihre Autobatterie diese ersten Herausforderungen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie den kompletten Winter durchhält. Daher am besten jetzt zu Vergölst und einen Winter-Check inklusive Batterie-Check durchführen lassen und ggf. austauschen.



 

Lebenszeit von Autobatterien

Moderne Autobatterien haben heute eine Lebenszeit von ca. sechs bis acht Jahren. Jeder Be- und Entladevorgang belastet sie und nimmt Ihr einen Teil Ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit. Anfällig sind Batterien vor allem im Winter. Wenn die Außentemperatur auf null Grad Celsius sinkt, stehen auch einer brandneuen und vollgeladenen Batterie nur noch 65 Prozent ihrer ausgewiesenen Kapazität zur Verfügung. Allein für den Start des Motors werden bei der Temperatur von 0 °C jedoch 155 Prozent der üblichen Leistung benötigt. Je kälter es wird, desto mehr gehz diese Bilanz zu Lasten der Batterie. Dass sie zu alt oder defekt ist, zeigt sich daher meist im Winter, wenn ihre Kapazität nicht mehr ausreicht, um den Anlasser zu betätigen.

Übrigens benötigen Sie und Ihr Fahrzeug bei kaltem Wetter auch noch mehr Energie aus der Batterie als im Sommer: Heizung, Lüftung, Sitz- und Heckscheibenheizung sind oft schon beim Start eingeschaltet. Dieselmotoren müssen vorgeglüht werden. Das Motoröl ist zähflüssiger, der Temperaturunterschied der Motorluft bis zur Zündtemperatur ist größer. Und aus Bequemlichkeit werden noch häufiger Kurzstrecken als im Sommer gefahren.

Vor dem Kauf einer neuen Batterie lohnt eine kurze Recherche: Der Blick in das Bordbuch zeigt die erforderlichen Spezifikationen des neuen Akkus. Batterietests finden Sie auch auf den Internetseiten des ADAC, z.B. diese Testreihe speziell für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Notfall-Tipp:

Fällt Ihre Autobatterie während der ersten kalten Nacht aus, so kann eine einfache Wärmflasche helfen. Legen Sie die mit warmem Wasser gefüllte Wärmflasche direkt auf die Batterie im Motorraum und warten für ca. 20 Minuten. So verringert sich der Innenwiderstand der Batterie und Sie bekommen mit etwas Glück genügend Energie für ein bis zwei zusätzliche Startversuche. In jedem Fall die Wärmflasche vor Betätigen des Anlassers entfernen und dann umgehend die Batterie überprüfen lassen.

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