Reifenmontage – Reifen fachgerecht in der Werkstatt aufziehen lassen

Ob Sommer-, Winter- oder Allwetterreifen – sobald Ihre Pneus das Höchstalter oder die empfohlene Mindestprofiltiefe erreicht haben, ist ein Reifenaustausch erforderlich. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sollte eine Reifenmontage stets dem Fachmann überlassen werden. Diese beinhaltet die Demontage der alten sowie das Aufziehen der neuen Pneus auf die Felge. Anschließend montieren die Werkstatt-Profis die Kompletträder am Wagen – inklusive Auswuchten. Da schon kleinste Fehler irreparable Schäden zur Folge haben können, setzt das Fachpersonal in den Vergölst Werkstätten bei der Reifenmontage auf modernste Maschinen. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte rund um die Reifenmontage.


So funktioniert die Reifenmontage

Die Reifenmontage umfasst viele verschiedene Teilschritte. Zunächst werden die kompletten Räder abgeschraubt und die alten Pneus abgezogen. Mithilfe moderner Maschinen werden anschließend die neuen Reifen aufgezogen. Um Schäden am Reifen zu verhindern, ist ein exakter Sitz der Pneus auf der Felge unabdingbar. Daher sollten Sie einen Reifenwechsel immer von einem Fachmann durchführen lassen. Nach dem Aufziehen werden die Reifen ausgewuchtet. Besitzen Reifen nämlich eine Unwucht, kann dies zu Geräuschen, Vibrationen sowie erhöhtem Reifenverschleiß führen. Beim Auswuchten werden kleinen Gewichte am Innern der Pneus angebracht und so die Masseverteilung ausgeglichen. Sind die Räder gemäß Herstellerangaben am Wagen montiert, werden die Werkstattprofis noch den Luftdruck messen und anpassen und gegebenenfalls eine Achsvermessung sowie Spureinstellung vornehmen.

Ist das Profil Ihrer Reifen abgefahren oder ist das Reifenalter von acht Jahren erreicht, sollten Sie umgehend einen Reifenwechsel durchführen lassen. Bei Vergölst können Sie ganz bequem online einen Termin für eine Reifenmontage vereinbaren. 

 

 

Der Preis für eine Reifenmontage wird von folgenden Faktoren bestimmt:

  • Reifendimension
  • handelt es sich um Runflat-Reifen
  • verfügt das Fahrzeug über ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS

Reifen- vs. Radwechsel – was sind die Unterschiede?

Reifenmontage bei Vergölst

Im Alltag wird häufig vom Reifenaustausch gesprochen, wenn eigentlich ein Radwechsel gemeint ist. Dies betrifft in erster Linie den Saisonwechsel, also den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen und umgekehrt. Denn die meisten Fahrer haben einen doppelten Satz Räder – einen für die warme und einen für die kalte Jahreszeit. Beim Saisonwechsel werden dann üblicherweise die kompletten Räder ausgetauscht, also Reifen inklusive Alu- oder Stahlfelge. Die Räder der Vorsaison werden abmontiert und die neuen Kompletträder mit Winter- bzw. Sommerreifen auf die Radaufhängung gesteckt und gemäß Herstellerangaben mit dem richtigen Drehmoment festgeschraubt. Der Fachmann bezeichnet diesen Radwechsel auch als Umstecken. Bei einem Reifenwechsel hingegen werden die alten Pneus von der Felge demontiert und neue aufgezogen.

Reifenmontage bei abgefahrenem Reifenprofil

Eine Reifenmontage muss immer dann durchgeführt werden, wenn die Pneus die empfohlene oder vorgeschriebene Mindestprofiltiefe erreicht haben. Ist die Profiltiefe zu gering, kann Wasser oder Schnee und Matsch nicht mehr optimal verdrängt werden. Es kann nicht mehr ausreichend Grip aufgebaut werden und der Wagen kann die Bodenhaftung verlieren. Daher ist in § 36 StVZO vorgeschrieben, dass Reifen mindestens eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern aufweisen müssen. Ist dieser Wert erreicht, sollten Sie daher umgehend eine Werkstatt aufsuchen und neue Reifen aufziehen lassen. Experten raten jedoch dazu, den Reifen nicht bis auf diese gesetzliche Mindestprofiltiefe herunterzufahren, sondern die Pneus schon früher auszutauschen. So weist der ADAC darauf hin, dass die Nasshaftung bei Winterreifen bereits ab 4 Millimetern, bei Sommerreifen ab 3 Millimetern abnimmt. Daher sollten die Reifen bereits bei Erreichen dieser Restprofiltiefe erneuert werden.

Reifenalter als Sicherheitsfaktor – Wann ist ein Reifenwechsel ratsam?

Selbst wenn Sie Ihr Auto nur selten bewegen und das Reifenprofil noch wie neu erscheint, ist nach einer gewissen Zeit ein Reifenwechsel erforderlich. Denn die Pneus altern auch dann, wenn Sie Ihren Wagen wenig oder gar nicht fahren. Das Gummi wird spröde und dadurch anfällig für Quetschungen – das Reifenalter ist somit ein essenzieller Sicherheitsfaktor. Der ADAC empfiehlt daher, Pneus, die älter als acht Jahre sind, nicht mehr zu verwenden. Und sechs Jahre alte Modelle sollten regelmäßig auf Schäden und Risse untersucht werden. Einen Hinweis auf das Reifenalter liefert die sogenannte DOT-Nummer. „DOT“ ist die Abkürzung für „Department of Transportation“ und bezeichnet das Herstellungsdatum. Die Nummer ist auf der Reifenflanke aufgedruckt und besteht aus vier Ziffern. Die ersten beiden geben die Kalenderwoche an, die letzten beiden die Jahreszahl. Lautet die DOT-Nummer beispielsweise „3314“, wurden die Reifen in der 33. Kalenderwoche 2014 hergestellt.

Reifenmontage bei Schäden am Pneu

Ein weiterer Grund für einen Wechsel sind Beschädigungen des Pneus. Diese können in einigen Fällen auf Herstellungsfehler zurückgeführt werden. Viel häufiger sind Reifenschäden jedoch auf Anwendungsfehler zurückzuführen. Wenn Sie beispielsweise regelmäßig Bordsteine überfahren oder mit zu niedrigem Luftdruck unterwegs sind, kann Ihr Reifen vorzeitig den Dienst versagen. Auch äußere Einwirkungen wie Schnitt- oder Einfahrverletzungen können zu Reifenschäden führen, die eine Reifenmontage erforderlich machen.

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