Schick im Schnee: wintergeprüfte Alufelgen

Jetzt Ihre Wunsch-Felge im Felgenkonfigurator finden.

Eines vorab: Kein Rad - auch keine Alufelge - wird ausschließlich für den Wintergebrauch produziert. Die Wintertauglichkeit (Widerstandsfähigkeit gegen Salz und Steinschlag) ergibt sich aus der Qualität und Schichtstärke des Klarlackes. Dabei wird z.B. für Alufelgen der Marke AEZ ein besonders hochwertiger Lack verwendet, der speziell für Winterbelastungen entwickelt wurde.

Die Oberflächenbehandlung der Alufelgen erfolgt im Werk in mehreren Schritten: Nach dem Waschen der Räder wird eine Chromatschicht aufgetragen, die bereits als Korrosionsschutz und im wesentlichen als Haftgrund für die Pulverbeschichtung dient. Diese Beschichtung ist der eigentliche Schutz vor Beschädigungen. Nachdem diese Schicht im Spezialofen eingebrannt wurde, erfolgt der Auftrag von Silber und Klarlack, die ebenfalls Schicht für Schicht eingebrannt werden.

Neben den Festigkeitsprüfungen werden die Räder nach DIN 50021 einer Sprühnebel-Prüfung (240 Stunden Salzsprühtest) unterzogen. In diesen Testverfahren durchlaufen sie im Korrosionswechseltest einen Zyklus im Korrosionsprüfgerät. Hier wird der Einsatz von Winter-Streusalz simuliert. Im Sinne von "geprüfter Sicherheit" ist es in diesen Tests außerdem vorgesehen, bereits bis aufs Aluminium beschädigte Leichtmetallräder zu testen.

Deshalb werden die Räder vor den Tests ganz bewußt mit Schnittverletzungen, den sogenannten Andreaskreuz- und Kreuzgitterschnitten, versehen. Nur Räder, die bei diesem Test keine Korrosion, Blasenbildung oder Unterwanderungen aufweisen, werden in unsere Winter-Aluradliste aufgenommen. Das Ergebnis des Tests wird in einem Prüfprotokoll dokumentiert.
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